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Die Sektion Westfalen ist am 5. April fremd gegangen und hat sich erlaubt, im Revier der Sektion Rhein-Ruhr herumzuschnüffeln.

 Trotz der für viele ungewöhnlich weiten Anfahrt hatten wir bei unserem Besuch in der Classic-Remise zu Düsseldorf immerhin 32 Teilnehmer!

Der Karosseriespezialist Georg Lenner aus Recklinghausen (info@lenner-gmbh.de) hat uns am Beispiel von Bodo Möhrkes E-Type Serie 2 2+2 ein paar Tipps verraten, wie man beim Oldtimerkauf den schlimmsten Fehlgriff vermeidet.

Das größte Problem, so erfuhren wir dort, ist der Käufer selbst, der sich nur allzu schnell in das Objekt seiner Begierde so gründlich verliebt, dass er zu einer halbwegs vernünftigen, abgewogenen Beurteilung des Fahrzeugs garnicht mehr in der Lage ist. Georg Lenner weiß, wovon er spricht, und berichtete, wie er beim allzu leichtsinnigen Kauf eines Samba-Busses selbst einmal hereingefallen ist.

Wichtig sei es, so erfuhren wir, vor einer näheren Untersuchung des Fahrzeugs einmal in einigem Abstand um dieses herumzugehen und es genau zu beobachten - oft zeigen sich dann schon Defizite wie schlecht angepasste Teile. Ein guter oder sehr guter Zustand setzt insbesondere sehr gleichmäßige Spaltmaße voraus, selbst wenn der Hersteller früher in dieser Hinsicht nachlässiger gearbeitet hat.

Mit einem Lackmessgerät oder durch Klopfen an den Karosserieblechen kann man feststellen, wo der Lack eine dickere Spachtelschicht verbirgt. Bei Neufahrzeugen ist der Lackaufbau insgesamt ungefähr 0,1 Millimeter dick, aber bei einem so "schwierigen" Fahrzeug wie dem E-Type mit seinen wallenden Rundungen, können auch schon einmal mehrere Millimeter vorhanden sein, ohne dass man sich Sorgen um die Lebensdauer des Lacks machen müsste.

Das interessanteste Werkzeug, das Georg Lenner vorstellte, war das Endoskop, das man durch ein Loch in einen Hohlraum hineinschieben und dann auf dem Bildschirm den Zustand in diesem beobachten kann. Manchmal findet man dort die Rostkrümel früheren Blechs, idealerweise aber saubere Flächen, die mit Hohlraumwachs beschichtet sind.

Wenn man nun einen älteren Jaguar besitzt, der der Reparatur bedarf, konnte der Hersteller bei der Beschaffung von Ersatzteilen meist nicht weiterhelfen. Das soll nun anders werden. Jaguar Land Rover Deutschland hat soeben unter dem Namen Jaguar Heritage die Lieferung von solchen Ersatzteilen auch bei uns möglich gemacht. Ansprechpartner dafür ist Till Beckmann, der uns über diese Neuigkeiten persönlich informierte: Demnächst wird man über eine Auswahl Jaguar-Vertragshändler oder direkt vom Importeur Teile auch für ältere Fahrzeuge bis hin zu Mark 2 und E-Type bestellen können.

Zum guten Schluss konnte auch zum Thema Versicherung einiges Neue berichtet werden. OCC, der führende Versicherer für klassische Fahrzeuge, bietet seit Neuestem für einzelne Clubs interessante Rabatte an. Die JAG bemüht sich gerade, als erster Oldtimerclub in den Genuss dieser Vergünstigung zu kommen. Dazu also demnächst mehr im JAGMAG!

Ihr Heiner Stertkamp

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