Herbstausfahrt nach Bad Friedrichshall ins Salzbergwerk am 26. September 2026
Bestens gelaunt und mit hoher Erwartung traf sich die Besatzung von 12 Jaguar Fahrzeugen überpünktlich bei Groß-Umstadt in einem Schnellrestaurant mit gelben M am frühen Samstagmorgen. Dieser Startpunkt wurde schon öfters und gerne gewählt, da hier neben genügend Parkplätzen, auch ein heißer Kaffee und die Möglichkeit besteht, einen Flüssigkeitswechsel der Mitfahrer im „Porzellanmuseum“ dieses Restaurants vorzunehmen.
Wir konnten also pünktlich um 10.00 Uhr starten. Die Temperaturen waren sommerlich und wer hatte, war mit seinem Cabrio gekommen. So waren es letztendlich 8 offene Jaguar vom XK140 bis zum letztgebauten XK. Aber auch die geschlossenen XK8, E-Type, MK10 und MK2 machten Eindruck als sich der Konvoi in Bewegung setzte.
Die Strecke führte ca 120km über geschwungene einsame Landstraßen durch den Odenwald nach Süden bis Hirschhorn und von dort weiter am Neckar mit seinen schönen Burgen auf beiden Seiten bis Bad Friedrichshall. Beim Bergwerk angekommen, bekamen wir als Organisatoren dann doch etwas Panik. Der große, und bei einer früheren Tour sehr leere Parkplatz war hoffnungslos überfüllt, so dass wir improvisieren mussten. Letztendlich fand jeder einen sicheren Parkplatz und die Truppe fand in der Werkskantine wieder zusammen.
Nach einer Stärkung war dann die Einfahrt in die Grube geplant. Mit klapprigen historischen Schachtaufzügen ging es in kleinen Gruppen in 30 Sekunden 180m in die Tiefe. Unter Tage angekommen setzte der „Whow Effekt“ ein. So große Kammern (bis zu 500m lang, 14m breit und 10m hoch) hatte hier unter Tage niemand erwartet. Beeindruckend auch die großen Abbaumaschinen, die Vorführung einer Stollensprengung und weitere moderne Licht und Laser Inszenierungen machten die Wanderung durch die Gänge zu einem interessanten Erlebnis.
Nach 2 Stunden waren wir aber froh wieder über Tage in der herrlichen Sonne zu sein und nachdem die Dächer wieder offen waren, fuhren wir über eine andere Route durch den Odenwald bis nach Miltenberg und weiter nach Obernburg. Dort kehrten wir zum Abschluss der Tour noch in einem Italienischen Restaurant ein, wo wir in einem gemütlichen Nebenzimmer die Tour noch einmal Revue passieren lassen konnten.