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Versöhnlicher Saisonabschluss

Bei der diesjährigen Planung der Ausfahrten war natürlich Coro…. Schluss jetzt. Man kann es ja schon nicht mehr hören und wir wissen es doch auch alle schon. Also schauen wir doch mal auf die Fakten.

Geplant war eine Saisonabschlussfahrt – quasi wie jedes Jahr – für Anfang Oktober. Diesmal sollte es also am 09.10.2021 losgehen. Und wie begann es? Mit einer Wettervorhersage, die nicht besser hätte sein können – nach Auflösung von vereinzelten Frühnebelfeldern waren 11 h Sonnenschein angekündigt. Und so kam es auch. Am vereinbarten Treffpunkt erschienen 18 Jaguare aus 7 Jahrzehnten und wer die Wahl hatte zwischen geschlossener Limousine und Cabrio, wählte nochmal letzteres. Man konnte die gesamte Tour offen fahren, es war herrlich!

Die Tour führte uns zunächst vom Treffpunkt in Wächtersbach – wieder mal, aber dennoch immer wieder schön – meist auf Nebenstraßen durch Teile des Spessarts. Dabei waberte über den Wiesen noch eine Nebelschicht, während man selbst bereits auf der abgetrockneten Fahrbahn im Sonnenlicht fuhr. Eigentlich hätte man mehrfach anhalten sollen, nur um davon ein paar Bilder zu machen. Aber ich denke, jeder, der so etwas schon mal gesehen hat, weiß was ich meine.

So genossen wir diese Fahrt, die uns dann noch durch den südlichen Teil des Vogelsbergkreises führte in vollen Zügen. Immer wieder schön ist bei diesen gemütlichen Fahrten über Nebenstrecken und damit auch durch Dörfer: Eine Kolonne von meist älteren Jaguaren wird freundlich begrüßt, es wird uns zugewinkt. Keine Spur von „Umweltverschmutzer“, „Abgassünder!“ o.ä. ist zu spüren. Offensichtlich ist zumeist die Freude über die schönen alten Fahrzeuge größer, als die Angst vor den ausgestoßenen Abgasen.

Derart aufgemuntert ging es dann bis zur – unvorhergesehenen – Sperrung bei Ürzell, einem Ortsteil von Steinau an der Straße. Alle hatten die „Chinesenzeichen“ für die Streckenführung ausgehändigt bekommen und da ich von dieser kurzfristig eingerichteten Sperrung nichts wusste und nichts gesagt hatte, fuhren alle bis zur örtlichen Umleitung weiter. Diese Umleitung betrug am Ende ca. 9 km, führte uns aber über eine herrliche, so gut wie nicht befahrene Nebenstrecke dann doch wieder auf die vorher bekanntgegebene Route. Am Zielpunkt für die Mittagsrast, dem Restaurant "Hessenmühle" in Kleinlüder, waren sich alle einig: Diese Einlage war der fahrerische Höhepunkt des Vormittags.

In der besagten Hessenmühle war für uns vorgesorgt, es gab sogar reservierte Parkplätze – wir fühlten uns sofort willkommen geheißen. Wir hätten sogar draußen sitzen können, so warm war es mittlerweile geworden. Aber da man solches Wetter ja nicht vorher planen kann, war natürlich drinnen gedeckt und auch das war richtig schön.

Nachmittags ging es dann noch einmal quer durch den Vogelsbergkreis in die südliche Wetterau, ebenfalls großteils auf schönen gewundenen Nebenstrecken bis zur Ronneburg. Dort war dann noch ein gemütliches Kaffeetrinken als Tourabschluss geplant.

Hier konnte man jedoch bemerken, wie wichtig die Kommunikation zum Beispiel innerhalb eines Restaurationsbetriebes ist. Ich war noch am Wochenende vorher vor Ort und hatte unsere Ankunft, den Parkplatz und die Reservierung mit dem „Chef“ abgesprochen. Ich hatte auch gesehen, dass wir im Reservierungsbuch standen. Als wir aber ankamen, wusste niemand etwas von uns. Aber es gab einen sehr freundlichen Mitarbeiter, der die Situation schnell erkannte und uns im schon vorbereiteten „Hochzeitszimmer“ schnell den gewünschten Platz herrichtete. So konnten wir bei Kaffee und Kuchen die Tour versöhnlich abschließen und alle waren sich einig: So könnte die Saison 2022 dann auch wieder beginnen.

Die Sektionsleitung hat natürlich für den Jahresabschluss noch mal ein Gänseessen und ein kleines vorweihnachtliches Treffen geplant – Allen, die ich jetzt nicht mehr sehe, und allen, die diese Zeilen lesen, einen guten Jahresabschluss und auf dass die Saison 2022 eine schöne und gesunde Saison für uns alle wird.

Prof. Dr. Albrecht Hundhausen

Fotos: Annette Hundhausen, Albrecht Reinhard und Rüdiger Bonneß

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