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2019 WarmUp Sektion Stuttgart

WarmUp am 7. April – Kurzbericht aus der Sektion Stuttgart/Rhein-Neckar                      

 

Es geschah also kurz vor Ostern A.D. 2019, dass sich 11 Katzen und 3 Hunde mit ihren 21 Begleitpersonen auf den Weg machten. Sigi, Christine, Stefan und Petra starteten die Lumpensammlertour mit dem Ziel Golfplatz Marhördt, Landhaus Noller. Es war vorgesehen, gegen 11:00 Uhr dort einzutreffen, um noch genügend Zeit zum Beschnuppern und Begrüßen zu haben, bevor es zur Fütterung ging. Inge und Thomas waren bereits vor Ort und haben ein Areal für die Katzen reserviert, sodass eine altersgerechte Entfernung zum Futtertrog gewährleistet werden konnte. Nach freundlicher und perlig-spritziger Begrüßung durch Herrn Noller wurde von Thomas kurz der weitere Tagesablauf umrissen und in anekdotischer Weise erzählt, warum wir eigentlich hier sind.

 

Die anschließende Fütterung der Raubkatzenfahrer verlief ziemlich reibungslos und so konnte man sich pünktlich zur Weiterfahrt an den Fahrzeugen treffen. Es sollte im kleinen unangemeldeten Konvoi eine gute halbe Stunde durch schönste Landschaft gefahren werden. Ziel: die mittelalterliche Stadt Vellberg. Das hätte so auch beinahe funktioniert, wenn Sigi nicht die Idee gehabt hätte, Stefan seinen E-Type Serie 2 fahren zu lassen. Nachdem alle eingestiegen waren, haben wir die Fahrzeuge am Straßenrand aufgestellt, um gemeinsam losfahren zu können.

Alle - bis auf zwei Fahrzeuge, die auf oben erwähnten E-Type warteten. Es vergingen so 5-10 Minuten und der Stau der anreisenden und abfahrenden Golfspieler wurde immer länger - wir waren da schon ein bisschen im Weg. Um zu vermeiden, dass die Golfer ihre Etikette vergessen und die Schläger schon vorher auspacken, hat sich das Leitfahrzeug dann notgedrungen in Bewegung gesetzt. Von den drei anderen war immer noch weit und breit nichts zu sehen. Nach ein paar Kilometern haben alle nochmals angehalten, um zu warten, jedoch tauchten die drei fehlenden Fahrzeuge nicht auf. Endlich gab es wieder Handyempfang und das Rätsel löste sich auf.

 

Es ging um ein Schaltgetriebe! Stefan (von Beruf Automatikfahrer) hat den Rückwärtsgang nicht reingebracht. Sigi, nun auf dem Beifahrersitz, hat die Orientierung hinsichtlich der Schaltwege seines Getriebes verloren, da, wie gerade erwähnt, er auf dem Beifahrersitz saß (wo sonst Christine sitzt) und da muss man umdenken! Ein weiteres Handicap (schön, gell? Handicap, Golfplatz, passt gut!) war, dass Christine schon in einem anderen Fahrzeug saß. Da sie von Beruf Alvis Special Fahrerin ist, also Rechtslenker mit Schalthebel links, wäre sie zweifelsohne in der Lage gewesen, Sigi`s Hand zu führen, um für Stefan den Rückwärtsgang einzulegen. Dies geschah so aber nicht! Glücklicherweise kam ein pragmatisch denkendes Clubmitglied auf die Idee, den Wagen doch einfach von Hand zurückzuschieben. Mit halbstündiger Verspätung konnten somit auch die letzten drei Fahrzeuge auf die von Thomas in stundenlanger Arbeit und vorab 3-malig abgefahrener Route gehen – hätte man nun meinen können.

Aber keiner von den Nachzüglern hatte die per Mail versandte Karte (Vielfarbdruck) dabei, die der Organisator mit höchsten Power Point Künsten erstellt hat. Wieso auch, man kann ja hinterher fahren.

 

Die Fahrt nach Vellberg führte für die ersten 8 Katzen (eigentlich 7 und ein Bentley, aber das ist jetzt auch voll egal) über verkehrsarme Straßen durch hügelige Landschaft. Die Nachzügler haben das Navi benutzt und wären beinahe auf der Autobahn gelandet. Sie haben dann allerdings nur Vellberg dreimal

 umfahren, bis sie endlich den auf der Karte (die sie nicht hatten) hervorragend beschriebenen Parkplatz gefunden haben. Irgendwie waren sie aber trotzdem vor allen anderen da.


 

Die Nachtwächterführung am Tage durch eine von mittelalterlichen Gestalten belagerte Innenstadt, sie nennen das Mittelaltermarkt, erwies sich doch als sehr lehrreich. Der unterirdische Wehrgang ist in Süddeutschland einzigartig. Auch interessant ist die Geschichte, wie man damals herausfand, ob eine Hexe eine Hexe ist, oder nicht. War so eine Art Vorläufer des Waterboarding. Hat damals aber anders geendet.

 

Nach der Führung hat der Organisator den offiziellen Teil des Tages beendet, die ersten haben sich verabschiedet und die Hungrigen wollten noch Kaffee und Kuchen. Da das einzige Café voll besetzt war, gingen wir in einen uralten heimeligen Gasthof. Alle fanden im Nebenzimmer Platz und in einer Gemeinschaftsaktion von Bediensteten und Gästen hatten wir ruckzuck feinsten und trockenen Apfel- und Orangenkuchen (es sei Orangenkuchen, hat`s geheißen) auf den Untersetztellern. Jeder noch so besondere Kaffee Wunsch wurde uns erfüllt, der normale wurde am schnellsten serviert, die Sonderbestellungen flugs danach. Wie sich herausstellte, eignete sich der normale Kaffee am besten zum Einbrocken des Kuchens, der daraufhin weich und sämig wurde. So wurde es zumindest überliefert.

 

Sigi fand dann noch überschwängliche Worte des Dankes für den bescheidenen Organisator und äußerte bei dieser Gelegenheit den Wunsch, er, der Organisator dieses wunderschönen Tages, solle doch auch gleich den Bericht verfassen. Dies ist hiermit geschehen und man darf gespannt sein, ob das alles unzensiert veröffentlicht wird, mit dem Schaltgetriebe und so…..

 

Und hiermit endet die Geschichte zum WarmUp und wir freuen uns auf das Picknick am 1. Mai!


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