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2018 Jahrestreffen Reutlingen

Jahrestreffen 2018

 

Als wir erfuhren, dass das Jahrestreffen 2018 in der Sektion Stuttgart/Rhein Neckar stattfinden würde, war uns klar, da kommt einiges auf uns zu.

 

Zuerst musste ein Hotel gefunden werden. Die Vorgaben waren klar: es durfte nicht in einer unserer großen Innenstädte sein, es mussten viele Zimmer her und auch die schönen Fahrzeuge sollten gut untergebracht sein. Zusätzlich wollten wir gutes Essen, ein schönes Lokal mit tollem Ambiente zum Abendessen, eine Terrasse für den Sektempfang und eine schöne Aussicht. Nicht schlecht wäre es, wenn ein Pool dabei wäre, vielleicht auch noch ein Wellness-Bereich und eine Sauna. Nach ein paar Wochen stand fest: das Hotel Achalm in Reutlingen machte das Rennen.

 

Kurz und gut, es war eine aufregende Zeit bis zum Start der Veranstaltung.

 

Dann ging es los: der Empfang am Samstag auf der Achalm fand bei schönstem Wetter mit ein paar kleinen Schäfchen-Wolken statt. Jaguar bzw. Avalon stellte uns die neuesten Jaguar-Modelle, F-Type, E-Pace, I-Pace, XE und XF für Probefahrten zur Verfügung. So konnte jeder Teilnehmer mit einem Neuwagen eine Probefahrt in der Umgebung machen, was auch regen Anklang fand.

 

Wer gerade nicht unterwegs war, konnte bei einem Sektempfang und Knabbereien auf der Hotelterrasse die phantastische Aussicht auf die Region genießen. Der Nachwuchs in unserem Organisationsteam, Sara, Emily und Mia sorgten dafür, dass jedes Team beim Empfang sein Welcome-Package bekam.

 

Gegen Abend ging es dann zum Abendessen. Wir wurden mit einem Mercedes Benz O 302 Oldtimerbus Baujahr 1966 der Reutlinger Verkehrsbetriebe abgeholt und zur Karlshöhe gefahren. Es empfing uns Marina Schopf , die mit Ihrer Dekoration des Lokals sicherstellte, dass sich hier jeder wohlfühlen würde. Ein Traum an Blumen, Kerzen, Service und Ambiente. Das Essen war natürlich rein schwäbisch.

 

Beim Fahrer-Briefing zwischen Hauptgericht und Dessert wurden alle Teilnehmer von Sigi auf die Handhabung und Inhalte des Roadbooks hingewiesen.

 

Spät abends ging es zurück zum Hotel, ebenfalls stilecht mit dem Oldtimerbus. Dort traf man sich an der Bar, wer von der Anreise noch nicht müde genug war.

 

Der nächste Morgen: wir hatten angeboten, um 6 Uhr Wassergymnastik durchzuführen. Dass einige Teilnehmer aber um 5:50 Uhr bereits vor der noch verschlossenen Tür Schlange standen, hat uns doch sehr verblüfft. Was ein Spaß: die Sonne ging auf, im Infinity-Pool der Blick über die ganze Region und nur Clubmitglieder, die bester Laune waren. Der Tag konnte kaum besser werden.

 

Danach erwartete uns ein phantastisches Frühstück, das keinen Wunsch offen ließ. Dann ging es los: Michael und Heike waren unser Starterteam für die Etappe nach Sigmaringen. Innerhalb einer Stunde konnten alle Teilnehmer auf die Strecke gehen. Beim ersten Pausenstopp mit dem „Tropical Drink des Tages“ von Philipp gab es ein großes Hallo und die Info, dass ein hellblauer Jaguar immer mal wieder entgegen kam.

 

Weiter ging es über Bärenthal, Kloster Beuron durch das Donautal. Dort versteckt hinter Felsdurchfahrten wartete unser Fototeam Dirk und Tina, um alle Teilnehmer in dieser traumhaften Umgebung zu fotografieren.

 

Das Mittagessen fand im Bootshaus, direkt an der Donau und unterhalb des Schlosses Sigmaringen statt. Ein Kulisse, die für eine Mittagspause bei strahlendem Sonnenschein die perfekte Kulisse bildete.

 

Es gab eine kleine Mittagskarte. Auf die Frage der Bedienung: Hend Sia scho was gfonda? gab es den ein oder anderen fragenden Blick. Aber schlussendlich wusste dann jeder, dass die Bedienung eigentlich nur die Bestellung aufnehmen wollte. Beim Abräumen nickte jeder vorsichtig auf die Frage:  Senn Se sadd worda? Die Vermutung lag nahe, dass jeder auf die Größe der Portionen angesprochen wurde.

 

Weiter ging es über Upflamör, Zwiefalten in das große Lautertal mit seinen Burgen, Schlössern und Ruinen. Ein liebliches Tal an dessen Ende eine Getränkepause auf dem Firmengelände der Schreinerei Mayer stattfand. Es empfing uns die ganze Familie Mayer, die sich über die schönen Fahrzeuge auf ihrem Parkplatz freuten und uns auch die Waschräume im Gebäude zur Verfügung stellten. Auch hier erreichten uns Meldungen, dass ein hellblauer Jaguar immer mal wieder entgegen kam.

 

Die letzte Etappe zum Hotel fand ohne große Probleme statt, alle Teilnehmer kamen pannenfrei an. Der Treffpunkt vor dem Abendessen fand natürlich wieder auf der Terrasse statt, wo die Teilnehmer fleißig die Fragebögen ausfüllten, die wir morgens beim Start verteilt hatten. Allen Teilnehmern, die abgeschrieben haben, haben wir natürlich einen Punkt abgezogen.

 

Beim Abendessen im Schafstall fanden rege Diskussionen über Fahrstrecke, Pausenstationen, Landschaften und Ereignissen statt. Das Essen war hervorragend, das Ambiente im verglasten Schafstall bei Sonnenuntergang mit Blick auf die ganze Region ein Traum. Auch hier wieder der anschließende Treffpunkt an der Bar, die ebenfalls an die herrliche Terrasse angeschlossen war.

 

Tag 3: Wassergymnastik 6 Uhr. Die Hoffnung, dass keiner kam und wir noch ein bisschen hätten schlafen können, machte die gleiche Gruppe vom Vortag zunichte. Aber strahlender Sonnenschein, gut gelaunte Teilnehmer und ein toller Infinity-Pool sprachen für sich.

 

Das Frühstück war wieder wundervoll und der Start der Teilnehmer wurde diesmal von Michael und Dirk durchgeführt, die auch immer unseren „Lumpensammler“ (Lombasammla) machten.

Diese Etappe führte uns durch den Nordschwarzwald mit einem Getränkestopp bei der Firma Schneider, AVIA-Tankstelle in Gruol, wo uns Philipp wieder mit einem neuen „Tropical Drink des Tages“ überraschte.

 

Die Angabe im Roadbook über das Restaurant zum Mittagessen haben wir nicht erwähnt, es wurde nur die Adresse angegeben. Einige haben es vermutet, viele waren jedoch freudig überrascht, dass sie in der Traube in Tonbach landeten. Der Parkservice war hervorragend organisiert, Herr Finkbeiner begrüßte jeden Teilnehmer persönlich und das Mittagessen kann man nicht beschreiben, man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen:

 

Tranchen von gebeizten und geflämmten Lachsrücken

mit eingemacher Gartengurke an Zitrusmarinade
                   

Maispoulardenbrust

mit milder Essigsauce, glasiertem Gemüse und Kartoffelküchle

                       

Tiramisu

von Erdbeeren mit Romanoffsauce und Topfeneis

 

Dass zwischendurch ein E-Type liegenblieb tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Teilnehmer wurden von einem Clubmitglied zum Essen abgeholt, währenddessen wurde das Fahrzeuge von Sigi und Klaus durchgemessen, repariert, eine neue Zündspule eingebaut und bis zum Dessert der beiden Teilnehmer fertig zusammengebaut direkt vor der Traube Tonbach geparkt.

 

Somit konnten alle die Rückreise durch den Schwarzwald, das Neckartal mit dem Getränkestopp von Philipp auf eigener Achse bis zum Hotel antreten.

 

Beim Abendessen waren dann alle gespannt auf die Preisverleihung. Es gab Sonderpreise für besondere Vorkommnisse der letzten Tage: den aktivsten männlichen Teilnehmer bei der Wassergymnastik, das Fahrzeug, das die Beifahrer am öftesten wechselte, dem einzigen Teilnehmer, der eine Panne hatte, dem „Helferlein“, der es reparierte und so weiter.

 

Es gab sogar zwei Preise für die Fahrzeuge, die sich am meisten verfahren hatten. Startete doch ein Team statt nach Sigmaringen am ersten Tag in den Nordschwarzwald, da das Roadbook beim Start runterfiel und auf der falschen Seite wieder aufgeschlagen wurde. Aber kein Problem: das Navi rein, umgedreht, Gas gegeben und noch rechtzeitig beim ersten Pausenstopp in Nusplingen angekommen. Wohlgemerkt: noch vor unserem hellblauen Jaguar, den man immer wieder in eine andere Richtung fahren sah.

 

Nach den Sonderpreisen ging es an die Preisverleihung aus den Fragebögen der letzten beiden Tage. Es wurden Preise bis zum 6. Platz vergeben. Wir hoffen, es versucht jedes Team, den Inhalt der Preise entsprechend seiner Vorgabe umzusetzen. Bei Erfolg freuen wir uns auf eine Rückmeldung.

 

An der Bar sammelten sich danach wieder alle auf einen „Schlummertrunk“. Dort hielt uns ein Teilnehmer das Programm unter die Nase: das Programm wäre nicht vollständig, für den letzten Tag wäre keine Wassergymnastik ausgewiesen. Das war es dann mit dem Ausschlafen. Mit dem Satz „Mir fangad om Sexe a“ gingen wir dann um 1:15 Uhr zu Bett.

 

Das Frühstück am nächsten Morgen haben alle entspannt genossen, hatte man doch an diesem Tag genügend Zeit, es ausgiebig zu nutzen. Im Anschluß wurden alle mit dem Satz „kommad se guad hoim“ entlassen.

 

Zu guadar Ledschd

 

Sollte es einmal eine Fortsetzung des Jahrestreffens in unserer Region geben, steigern wir den Schwierigkeitsgrad für Fortgeschrittene und schreiben das Roadbook in schwäbisch.

 

Der Schwabe liebt es Richtungsangaben aller Art sehr präzise und plastisch auszudrücken und hat sich deshalb eine Vielzahl ganz prägnanter Worte und Ausdrücke geschaffen.

 

Interessant werden dann die Wegbeschreibungen:

 

der breite Weg

da broida Wäg

nach links abbiegen

do lengs nomm

da innen drin

doennadenna

hier nach oben

do nuff

auf dem Rückweg

em Redur

nach vorne

firre

weit entfernt

hindrpfuideifl

unten herum

ondaromm

 

Wer weiß, zu welchen Zeiten dann unser hellblauer Jaguar ankommt...

 

In diesem Sinne…

 

Tausend Dank an das Vertrauen in uns, das Jahrestreffen ausrichten zu können. Sie waren dankbare Teilnehmer und wir hatten lustige Abende, haben viel gelacht, uns köstlich amüsiert, die Zeit genossen, lecker gegessen, tolle Strecken gefahren und freuen uns auf ein Wiedersehen.

 

Mit sonnigen und leicht erschöpften Grüßen

 

Christine Maurer, Siegfried Schneberger und alle Helfer


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