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Jaguar-Picknick am 1. Mai der Sektion Stuttgart Rhein-Neckar

Eine (Umleitungs-) Fahrt

Eine Picknick-Ausfahrt sollte es werden, das unser Siegerteam des Weihnachtsquiz – Tina, Stefan und Lutz, veranstalten sollte. Die Planungen liefen in professionellster Weise ab: Die Strecke wurde vorgefahren, es wurden Protokolle erstellt, Aufgaben verteilt, Zwischenstationen angefahren, Picknick-Wiesen ausprobiert, Touren wieder umgeworfen, die Bergbahn-Fahrt wieder gestrichen – aber dann stand sie, die Ausfahrt für den 1. Mai.

Das Wetter bis zum 30. April war fürchterlich, die Aussichten ab 2. Mai noch schlimmer: Regenschauer, Unwetter, Schneefall bis auf 500 Meter. ABER: der 1. Mai sollte sonnig und warm werden. Petra hatte den Sonnenschein direkt für 08:00 Uhr morgens bestellt.

Was bisher selten war: am Start waren drei E-Types in primrose yellow. Der eine mehr, der andere weniger primrose. Von zwei Roadstern kam einer, wegen der morgendlichen Kälte, mit geschlossenem Dach. Paul, seines Zeichens begeisterter Apassionata-Fan (dem besonders die Nummer mit dem spanischen Sattel gefiel), war es morgens bei 3° noch zu frisch. Peter, frisch ernannter FIVA-Wagenprüfer der JAG, und Birgit mit ihrem E-Type Coupé kamen sogar extra aus Freiburg angereist.

Beim Frühstück in Weil der Stadt war Stefan bei seiner Begrüßung zuversichtlich, dass der Tag ein gutes Ende finden würde. Dankesworte an alle Kuchenbäckerinnen wie Margit, Margot, Gisela, Tina und seine Frau Petra kamen von Herzen. Als Lutz das Roadbook an alle Teilnehmer verteilte, entschuldigte er sich dafür, dass zwischenzeitlich auf der Strecke eine Umleitung hinzugekommen sei, die er aber im Roadbook bereits beschrieben hätte.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten alle 12 Fahrzeuge auf der im Roadbook beschriebenen Strecke. Kurz nach der ersten Abbiegung vom Würmtal bergauf nach Hohenwart kam die 1. Streckensperrung. Nach einem kurzen Trip durch ein sehr hochwertiges Wohngebiet mit schönen Häusern und einem herrlichen Pool ging es in der entgegengesetzten Richtung weiter. Ein Zwischenstopp mit Beachparty war wohl nach 20 Minuten noch nicht angedacht.

Der kleine Umweg von 25 Kilometern war für die Fahrzeuge jedoch kein Problem, obwohl man sich beängstigend dem Ausgangspunkt näherte. Kaum auf der ursprünglichen Strecke angekommen, kam schon die nächste Streckensperrung. Für Profis wiederum kein Problem: hat doch Lutz, der seiner Margit wohl sein eigenes Roadbook nicht zutraute, auf der Beifahrerseite des Führungsfahrzeuges Platz genommen. Eines muss man ihm lassen: er hat sämtliche Streckensperrungen im Umkreis von 100 Kilometern fehlerfrei gefunden und souverän abgefahren. 

Auf einer Anhöhe in Baden-Baden unterhalb des Merkur-Berges stellte sich dann heraus, dass alle Jaguar-Fahrzeuge geländegängig in die Parklücken im Wald, zwischen den Baumstämmen, im Graben und vereinzelt sogar auf einem Parkplatz parken durften. Das anschließende Picknick auf einer Wiese mit herrlicher Aussicht und einem traumhaften Kuchenbuffet, fand nicht nur bei den Teilnehmern Zuspruch. Da wir nicht nur Katzen dabei hatten, sondern auch einige (Hunde-)Kuchenliebhaber, gab es auch für diese Abnehmer hin und wieder ein Stückchen feines Gebäck.

Wer den größten hatte, war Bernd. Den Picknick-Koffer, versteht sich. Mit diesem Teil auf dem Kofferraum seines XK kann man sich durchaus einige Wochen in den Urlaub begeben. Jeder genoss die Pause auf seiner Picknick-Decke mit Kaffee und Kuchen bei herrlichstem Sonnenschein. Dass Thomas keine Picknick-Decke dabei hatte sondern seinen Schlafsack, den er mit 14 Jahren geschenkt bekam, konnte man am Muster kaum erkennen.

Dann kam die Rückfahrt. Da die Fahrzeuge so verstreut parkten, sammelten sie sich im angrenzenden Villenviertel von Baden-Baden. Wegen fehlender Haltemöglichkeiten wurde kurzerhand eine Kreuzung blockiert, sehr zum Ärger eines Busfahrers, der die Kreuzung passieren wollte und seinem Ärger wild fuchtelnd, mit hochrotem Kopf und mit den Armen ausschlagend, kund tat.

Die Weiterfahrt nach Aidlingen zum Grillnachmittag verlief ähnlich wie die Hinfahrt. Es war zwar im Roadbook nicht explizit beschrieben, aber die Vorgabe war vermutlich, so wenig wie möglich auf der vorgegebenen Route zu fahren. Auch hier ein dickes Lob an unser Führungsfahrzeug (wie gesagt, Margit fuhr, Lutz navigierte), alle Streckensperrungen, Umleitungen und gesperrten Routen zu finden, die am 1. Mai unerwarteter Weise aufgestellt wurden.

Auch unser Jaguar-Nachwuchs – Eileen – saß im XJC auf der richtigen Seite: rechts, wo das Lenkrad war. Ein Traum, ihr beim Manövrieren durch die Kurven der kleinsten Straßen zuzusehen. Hier zahlt es sich aus, dass Vater Jürgen das Vertrauen in sie legte, das Fahrzeug zu lenken, seit sie 17 Jahre alt ist.

Rainer, aktuell jüngster S-Type-Pilot, reduzierte seinen Sicherheitsabstand zum vorderen Fahrzeug nach der 2. roten Ampel, als er den Anschluss kurzzeitig verlor, auf das Notwendigste und fuhr flott in der Gruppe mit.

In Calw gab es dann nochmal einen kurzen Boxenstopp an einer Möbelhalle. Der Oldtimer-liebhabende Möbelhallenbesitzer hatte als Erkennungsmerkmal schon seinen knall-orangefarbenen amerikanischen Oldtimer (Dodge) in den Hof gestellt. Er ließ es sich dann auch nicht nehmen, den Motor zu starten, um alle an dem ohrenbetäubenden Sound teilhaben zu lassen. Im Gegensatz zum Sound unserer schnurrenden Katzen hörte es sich eher nach einem laut brüllenden Löwen mit Stimmband-Störungen an.

Endlich auf der Baumwiese zum Würstchengrillen angekommen, ging es nun zum zweiten gemütlichen Teil über. Thomas, der beim letzten Bericht über unseren WarmUp den Umgang mit dem Rückwärtsgang von Sigi und Stefan belächelt hatte, wurden alle Würstchen gestrichen. Um doch noch an eines zu kommen, ließ er beim Wenden des Grillguts hin und wieder ein Würstchen fallen, um sich „gentlemen-like“ zu opfern und die Entsorgung über seinen Magen persönlich vorzunehmen.

Der Abend klang aus bei Wein, Bier, Sekt, Würstchen, Brötchen, Kartoffelsalat, verschiedenen Soßen und Dips – kurz und gut, es fehlte an nichts.

Ein besonderer Dank an unsere Veranstalter Tina, Stefan und Lutz – mit Rainer, Petra und Margit. Tolle Leistung.

PS: Wenn Tina fährt mit ihrem Rainer, trägt er ne Hose vom Designer.

Christine und Sigi

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