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JAG-Jahrestreffen 2018 - Reutlingen und Alb 07.-10.07.2018

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Reutlingen ist die Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Reutlingen in zentraler Lage Baden-Württembergs. Die Stadt liegt im äußersten Nordwesten des Kreisgebietes. Die nächsten Großstädte sind Stuttgart (31 Kilometer nördlich) und Ulm (57 Kilometer südöstlich von Reutlingen).

Die ehemalige Freie Reichsstadt (bis 1802) und spätere württembergische Oberamts- beziehungsweise Kreisstadt überschritt 1989 die Grenze von 100.000 Einwohnern und wurde damit zur bislang jüngsten der insgesamt neun Großstädte Baden-Württembergs.

Reutlingen ist mit einem kleinen Teil (17,5 Prozent) seiner Gemarkung Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

JAG Jahrestreffen 2018 - Reutlingen

Geografische Lage

Die geografischen Koordinaten lauten: Östliche Länge von Greenwich 9° 12' 45" Nördliche Breite 48° 29' 34"

Was für unsere Ausfahrten nur Nebensache ist: Reutlingen bleibt gegenüber der mittel-europäischen Zeit um 23 Minuten und acht Sekunden zurück. Reutlingen liegt auf einer bis zu zwölf Meter starken, von Süden nach Norden geneigten Schotterterrasse am Fluss Echaz, der die Kernstadt in einem leichten Bogen umfließt. Das mittlere Vorland der Schwäbischen Alb rings um die Stadt erhebt sich westlich und östlich des von Achalm (707 m ü. NHN) und Georgenberg (602 m) flankierten Echaztales bis zu einer Höhe von 450 m. Zur Zeit hat Reutlingen 115.822 Einwohner.

Geschichte

Frühzeit: Die ältesten Siedlungsspuren auf dem Stadtgebiet stammen aus der Spätsteinzeit. Archäologische Funde auf der Achalm, einem dem Albtrauf vorgelagerten Zeugenberg, wo seit den 1970er Jahren gegraben wird, deuten auf eine dauerhafte Besiedelung in vorrömischer Zeit hin.

Ausgrabungen beim "Rappenplatz" am Südhang des Berges ergaben, dass dort insbesondere während der späten Urnenfelderzeit (10./9. Jh. v. Chr.) sowie in keltischer Zeit (zwischen dem 6. und 4. Jh. v. Chr.) gesiedelt wurde. Funde keltischer Gräber im Stadtgebiet (Bereich Seestraße und Nikolaikirche) bestätigen die jüngere Siedlungsperiode. Ausgrabungen in Betzingen und Sickenhausen bezeugen die Anwesenheit der Römer zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert n. Chr. Darüber hinaus fand man Spuren – vor allem Gräber – aus der Bronzezeit in Gönningen und aus der Hallstattzeit in Betzingen, Rommelsbach und Ohmenhausen.

Mehrere alemannische Siedlungen im 4. nd 5. Jahrhundert auf dem heutigen Stadtgebiet lassen sich ebenfalls durch Grabfunde belegen. Eine dieser Siedlungen hat vermutlich beim heutigen Friedhof "Unter den Linden" gelegen. Selbst der Name Reutlingen weist mit der typischen Endung "-ingen" auf eine alemannische Gründung hin.

Mittelalter: Um das Jahr 1030 begann Graf Egino mit dem Bau einer Burg auf dem Gipfel der Achalm (706 m ü. NN.), die sein Bruder Rudolf fertigstellte. Von diesem Bauwerk, das im 15. Jahrhundert zu zerfallen begann und während des Dreißigjährigen Krieges vollends geschleift wurde, existieren heute nur noch rudimentäre Fundamente. Um 1650 wurde es abgerissen. Sehr viele Steine wurden als Baumaterial für Stadthäuser verwendet.

1822 ließ der württembergische König Wilhelm I. einen Bergfried als Aussichtsturm auf den Grundmauern des alten Turmes errichten, von dem man einen weiten Blick über die Stadt und den Rand der Schwäbischen Alb sowie das Albvorland hat.

JAG Jahrestreffen 2018 - Reutlingen

Namensherkunft

Der Legende nach soll der Name des Berges beziehungsweise der vormaligen Burg auf die letzten Worte des infolge eines Mordanschlags tödlich getroffenen Burgherrn Graf Egino zurückgehen. In seinem Todeskampf seien dessen letzte Worte "Ach Allm…" gewesen, wobei er den gemeinten Ausruf "Ach Allmächtiger!" aufgrund des eintretenden Todes nicht mehr habe aussprechen können.

Am Abhang der Achalm blieb ein Hof bestehen, der von Herzog Eberhard III. 1650 als Melkerei eingerichtet wurde. Im 18. Jahrhundert kam die Achalm in den Besitz von Privatleuten.

König Wilhelm I. von Württemberg kaufte 1822 das Gut von den privaten Eigentümern und ließ auf der Achalm eine Schaf- und Ziegenzucht aufbauen. Später wurde die Hofdomänenkammer, die als Behörde für die Verwaltung des Privatvermögens der königlichen Familie zuständig war, mit der Verwaltung der Domäne Achalm beauftragt und ließ sie durch einen angestellten Verwalter bewirtschaften. Auf der Achalm wurde hochwertige Wolle erzeugt. Seit 1909 wurde die Domäne an einen Pächter verpachtet, aber die Ertragslage auf dem kargen Berg gestaltete sich schwierig, obwohl der Pächter auch eine Gaststätte betrieb.

Und hier liegt auch unser Hotel: die Achalm (707 m über N.N.)

JAG Jahrestreffen 2018 - Reutlingen

JAG Jahrestreffen 2018 - Reutlingen

Von dort aus führen wir unsere Ausfahrten ins nähere Umland, Schwarzwald und Schwäbische Alb, durch.

Die Schwäbische Alb

Die Schwäbische Alb, früher auch Schwäbischer Jura oder Schwabenalb genannt, ist ein Mittelgebirge in Süddeutschland und mit Kleinteilen in der Schweiz. Das Gebirge besteht aus mesozoischem Jurakalk und liegt großteils in Baden-Württemberg, zieht mit seinen Nordost-Ausläufern auch nach Bayern und mit den Südostausläufern in die Schweiz. Die Alb ist eine durch Erosionseinflüsse zerteilte Hochebene, die nach Nordwesten durch einen sehr markanten Steilabfall begrenzt wird, nach Südosten hingegen sanft abdacht und dort jenseits des oberen Donautals ins Alpenvorland übergeht. Der nordwestliche Steilabfall wird Albtrauf genannt und trennt die Albhochfläche vom Albvorland. Im Nordosten endet das Mittelgebirge am Nördlinger Ries. Eine der beiden touristischen Ausfahrten wird uns einmal quer über die Hochalbfläche führen, gesäumt von steinreichen Äckern, über die Wasserscheide entlang eines Flußtales und wieder zurück vorbei an Burgen und Ruinen, die Zeugen der geschichtlichen Auseinandersetzungen in der Region sind.

Der Schwarzwald

Der Nordschwarzwald ist Ziel der zweiten touristischen Ausfahrt.

Der Nordschwarzwald erstreckt sich zwischen den Linien Karlsruhe–Pforzheim im Norden und Renchtal–Freudenstadt im Süden. Die nördliche Begrenzung fällt weitgehend mit dem Auftauchen des flächenhaft bewaldeten Buntsandsteins aus dem agrarischen Kraichgau zusammen, die Südgrenze zum Mittleren Schwarzwald variiert je nach Definition oder naturräumlicher Gliederung. Früher galt als Nordschwarzwald die gesamte nördliche Hälfte des Gebirges bis zur Kinzigtallinie, die den Schwarzwald östlich von Lahr teilt. Westlich wird er begrenzt durch die Oberrheinische Tiefebene, östlich durch die Gäulandschaften.

Eine kleine, nicht ernstzunehmende Einführung in unsere Kultur:

Schwäbisches Essen

Entdecken Sie bei uns alles, was typisch Schwäbisch gilt: "Bräzzlaa" (Brezeln), "Laugawegga" (Laugenbrötchen), "Roschdbrôôda" (Zwiebelrostbraten), "Lensa medd Soida ond Schbädzla" (Linsen mit Würstchen und Spätzle), Gaisburger Marsch (Suppe mit Kartoffeln und Spätzle), "Saure Nierla" (Nierchen in dunkler Sauce), Oirhabr (zerstückelter dicker Pfannkuchen, geröstet), "Buabaschbidzzle" (Schupfnudeln) und "Kuddla" (Kutteln).

Nach unserer Ausfahrt werden Sie in der Lage sein, den schwäbischen Kartoffelsalat auf dem Teller mit dunkler Bratensauce zu verrühren und das optisch unansehnliche (aber geschmacklich tolle) Gemisch mit Genuss zu essen. Auch dürfen Sie Spätzle mit Kartoffelsalat und Schnitzel mit Soße nicht um den Schlaf bringen oder ein Zwiebelrostbraten auf Sauerkraut mit einer Maultasche.

Trinken Sie Württemberger Rotwein, auch wenn der Ihnen am Anfang sehr trocken und (manchmal) dünnflüssig vorkommen sollte. Der Schwabe liebt es, für seinen Wein gelobt zu werden. Sollte Ihnen der Wein nicht zusagen, dann jammern Sie bei jeder Gelegenheit laut darüber, dass er ja so schwer zu bekommen sei.

JAG Jahrestreffen 2018 - Reutlingen

Schwäbische Finanzen

Lernen Sie Geiz und Sparsamkeit zu unterscheiden.

Der Schwabe sucht stets den materiellen Besitz, ohne davon aber zu viel Aufhebens zu machen. Wenn Sie also gerade ein "Häusle" für 500.000 Euro hingestellt haben, dann sollten Sie überall herumerzählen, dass Sie noch immer den Esstisch aus Ihrer Studentenbude benutzen. (Ob Sie darauf im Keller Holz streichen, interessiert in diesem Zusammenhang niemanden!)

Werfen Sie grundsätzlich nichts weg, was später noch einmal von Gebrauch sein kann (oder auch nicht). Ein echter Schwabe würde zum Beispiel nie String-Tangas kaufen, weil er weiß, dass nur aus dem klassischen Feinripp-Modell nach zehnjähriger Benutzung die besten Putzlumpen entstehen.

Relativieren Sie Finanzielles wie ein Schwabe:

"Mir warrad a bissle am Meer" (Wir waren vier Wochen mit einer gecharterten Hochsee-Yacht in der Südsee),

"Dia Kärra brauchad emmr wenigr" (Ich habe mit gerade wieder eine neue Mercedes S-Klasse bestellt),

"Hennd Sia au dees vom neia Margd g'läsa?" (Mein Aktienbesitz hat sich gerade in Luft aufgelöst)

Die schwäbische Seele

Ein echter Schwabe wirkt immer sehr unfreundlich. Dieser raue Ton verbirgt aber nur tiefer gehende Gedanken und die latente Zerrissenheit der schwäbischen Seele. "So isch nô au wieder" sagt der Schwabe und meint damit die Tatsache, dass alles zwei Seiten hat. Und weil nun der Schwabe alles von zwei Seiten betrachtet, dauert es einfach länger, bis er zu einer Entscheidung kommt.

"Dia vom grossa Vaddrland dooba schwäddzad schnellr als miir dengad." Viel vorschnelles Wortgetöse ist dem Schwaben ein Gräuel, er spart halt gerne, auch an Worten. "Hobbla", ersetzt daher vollkommen den Satz: "Oh, tut mir sehr leid. Ich bitte vielmals um Entschuldigung für mein Versehen."

Lob und Tadel

Da Schwaben mundfaul sind, ist auch das schwäbische Lob sehr effektiv. Wird nix "gschwäzzd" (geredet), ist alles in Ordnung. Dies spart Zeit und verursacht auch wenig Missverständnisse.

Werden im Überschwang der Gefühle Komplimente gemacht, wie um Beispiel "ma koah's essa" (danke, es schmeckt ganz ausgezeichnet) oder Liebeserklärungen
wie "mei Spatzle", "o du mei doggeliche Groat", dann sollte man diese nie wörtlich übersetzen, denn es wird für Sie keinen Sinn ergeben, sondern nur auf
den Tonfall achten, der sagt viel mehr aus. Das Analoge gilt dann auch für Tadel und Flüche, deren Inhalte sie zwar am Anfang auch nicht verstehen, aber der Tonfall ist dafür umso deutlicher.

JAG Jahrestreffen 2018 - Reutlingen

Wir sprechen hochdeutsch

Erwarten Sie von einem Schwaben nie, dass er Hochdeutsch spricht, denn er wird überzeugt sein, mit Ihnen bereits in bestem Hochdeutsch zu parlieren.

"Feschdgemauerd in där Ärdn, schdähd die Form aus Lähm gebrannd", ist also die hochdeutsche Version von Schillers Glocke aus dem Munde einer schwäbischen Lehrerin. Schiller selbst, ebenfalls ein Schwabe, hat sie wahrscheinlich auch so vorgetragen.

Ein Schwabe wird Ihnen ewig böse sein, wenn Sie sein Hochdeutsch bemäkeln, wird doch sein latentes sprachliches Minderwertigkeitsgefühl angesprochen.

JAG Jahrestreffen 2018 - Reutlingen

Zu guadar Ledschd

Wir freuen uns, dass das Jahrestreffen in unserer Region stattfindet und Sie bei uns Land und Leute kennen lernen wollen. Wir begrüßen Sie schon jetzt ganz herzlich und verbleiben ganz nach dem Motto:

Als der Pfarrer Flattich vom Herzog an die sonntägliche Tafel nach Schloss Solitude befohlen wurde, kam dieser, ohne sich wie damals üblich, die Haare gepudert zu haben. Der Herzog fragte ihn sofort nach dem Grund, worauf der wackere Pfarrer meinte: "Ja no, Eier Durchlaucht, ich brauch mei Mehl halt fir meine Spätzla!"

So, noch ein Hinweis in eigener Sache: Das Treffen ist auf 60 Fahrzeuge begrenzt. Die Teilnehmer werden nach dem Motto "first come – first serve" berücksichtigt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt bei Klassikern. Die finale Auswahl behält sich der Veranstalter vor und ist nicht anfechtbar.

Midd fraindliche Griaß
Christine Maurer
und Siegfried Schneberger


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