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30 Jahre JAG - Jubiläumstreffen 2009 in Bad Driburg

 Jahrestreffen 2009

Die JAG feiert Jubiläum


NEU - Impressionen vom Jubiläumstreffen in Bad Driburg <hier klicken> 

aus JAGMAG - Dezember 2008

Luftaufnahme Hotel Gräflicher Park HotelAm 3. Oktober 1979 wurde in München die Jaguar Association Germany, kurz JAG, gegründet. 2009 feiert der inzwischen auf fast 1800 Mitglieder angewachsene Club, der damit einer der größten Oldtimer- und Markenclubs in Deutschland ist, sein 30-jähriges Jubiläum.
 

Das große Jubiläumstreffen wird in passender Umgebung stattfinden – die Adresse lautet „Gräflicher Park Hotel & Spa“ in Bad Driburg.     

Und wo, bitte, liegt Bad Driburg? 
 

Von der Mitte Deutschlands etwas nach Norden versetzt, zwischen Kassel und Paderborn, aber deutlich näher an der Stadt, die durch ihr kräftiges Kastenbrot mit hohem Roggenanteil bekannt wurde. 
 

Das zum Fürstbistum Paderborn gehörige Bad Driburg in Westfalen erlangte erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch Privatinitiative seine Bedeutung als Kurort. 
 

Das Quellgebiet wurde bis ins 17. Jahrhundert nur in beschränktem Umfang genutzt. 1620 wurden die Driburger Quellen erstmals kartographisch erfasst. Einen weiteren Hinweis auf ihre Nutzung brachte Merians Topographia Westfaliae von 1647, wo von zwei „heilsamen und guten“ Brunnen die Rede ist. Ein gezieltes Interesse an den Mineralquellen setzte erst nach dem 30- jährigen Krieg ein. Um 1665 ließ der Paderborner Fürstbischof die Quellen fassen. Eine Ledertapete im nahe gelegenen Schloss Vinsebeck zeigt den Transport des in Flaschen abgefüllten Mineralwassers um das Jahr 1720, das bereits nach „London, Coppnhagen, Stockholm, Dantzig, Amsterdam, Hamburg, Hannover, Cassel und andere vornehme Stätte in großen Mengen verführet“ wurde. 
 

Dieses Brunnenareal kaufte im Jahre 1781 der Freiherr Caspar Heinrich von Sierstorpff, braunschweigischer Oberjägermeister, der die Driburger Quellen 1779 auf einer seiner vielen Reisen kennengelernt hatte. Nach dem Ankauf ging er unverzüglich an den Ausbau der Kuranlagen. In zähen, oft Jahre dauernden Verhandlungen mit den Driburger Bauern und der Stadt erwarb Sierstorpff „jedes Stück Land und Wiese, was irgendwie nahe lag“. 
 

Das sumpfige Gelände wurde entwässert und Wege angelegt. Zwischen 1783 und 1786 errichtete Sierstorpff das Logierhaus (jetzt Sierstorpff-Haus) und das Armenhaus (das jetzige Verwaltungsgebäude). 1793/94 begann der Bau eines zweiten Bad- und Logierhauses (jetzt Hölderlin-Haus), dem sich 1803 das Wohnhaus Sierstorpffs anschloss, in dem seine Nachkommen – Graf Marcus von Oeynhausen- Sierstorpff mit seiner Familie – heute noch leben. 
 

Nach 1815 gab es einen wirtschaftlichen Aufschwung. Driburg war inzwischen preußisch geworden, und Sierstorpff, dem es gelang, von Preußen finanzielle Unterstützung beim Ausbau der Kuranlagen zu erhalten, schrieb 1820 an den Kanzler Graf Hardenberg, die Frequenz des Bades habe so zugenommen, daß viele Gäste abgewiesen werden müssten. Zu dieser Zeit baute er ein weiteres großes Logierhaus (das jetzige Vincke-Haus). 
 

Waren bis dahin alle Bauten von unbedeutenden Baumeistern der Umgebung errichtet worden, so ließ sich der inzwischen in den Grafenstand erhobene Sierstorpff die Pläne zur neuen Wandelhalle von dem klassizistischen Architekten Peter Krahe anfertigen. Sie ist die Krönung der ganzen Anlage. 
 

Trotz laufender Modernisierungen, durch die das Bad sowohl medizinisch als auch komfortmäßig immer auf den neuesten Stand gebracht wurde, haben die Nachfahren des Badgründers sich stets bemüht, die historische Substanz zu erhalten, so dass das Bad als Ensemble heute noch unzerstört den ganzen Charme des ausgehenden 18. Jahrhunderts ausstrahlt. 
 

Als Kuren – nicht zuletzt wegen der unsäglichen Gesundheitsreform – vor einigen Jahren stark nachließen, war davon auch Bad Driburg betroffen. 
 

Vor die Alternative gestellt, die verschiedenen Gebäude, die bis dahin von verschiedenen Krankenkassen als Kurhäuser genutzt wurden, leer stehen zu lassen oder ein luxuriöses Hotel mit einer ganz besonderen Ausstrahlung daraus zu machen,wählte Marcus von Oeynhausen-Sierstorpff die zweite Möglichkeit und investierte viel Geld in das Projekt. 
 

Seit 2007 ist der „Gräfliche Park Hotel & Spa“ in Betrieb, die Besucher- und Übernachtungszahlen sind seitdem stetig gestiegen. 
 

Hier also wird das Jubiläumstreffen der JAG stattfinden. Die umgebende Landschaft ist ländlich, fernab von großstädtischer Hektik, was auch bei den Ausfahrten viel Fahrgenuss und -spaß garantiert. Wer die Gegend rund um Bad Driburg noch nicht kennt, wird sicher begeistert sein. 
 

Das JAG-30-Treffen wird den Teilnehmern als zwei- oder dreitägige Veranstaltung angeboten. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 100 Farzeuge, also 200 Personen, beschränkt. 
 

Der ehemalige Pferdestall bietet gemütlich-rustikales Ambiente für den Eröffnungsabend.

Am Donnerstag, 2. Juli 2009, gibt es das erste Get Togeher im früheren Pferdestall, der inzwischen zu einem rustikalen Restaurant umgebaut wurde. Wer hier nicht dabei ist, verpasst bestimmt etwas, zumal auch noch eine kleine Überraschung auf dem Programm steht, die an dieser Stelle allerdings noch nicht publiziert wird (vor dem Treffen generell nicht...). 
 

Wer übrigens Golfer ist und in seinem Fahrzeug noch Platz für die Ausrüstung hat: In unmittelbarer Nähe zum Gräflichen Park Hotel & Spa und dem Kurpark liegt der 18-Loch-Golfplatz Bad Driburg. Hier könnte man sich am Donnerstagnachmittag zu einer gepflegten Runde treffen (gehört offiziell nicht zum Programm des Jubiläumstreffens, Interessenten bitte bei der JAGMAG-Redaktion melden). 
 

Am Freitag starten wir dann zu „ziviler“ Zeit zu den beiden Ausfahrten. Wir werden an beiden Tagen sowohl eine touristische als auch eine sportliche Ausfahrt anbieten, wobei sich jeder Teilnehmer für eine Version entscheiden muss – Freitag touristisch und Samstag sportlich geht also nicht (und umgekehrt auch nicht...)! 
 

Im „Caspars“ Restaurant wird die Abendveranstaltung am Freitag stattfinden

Zu den Mittagspausen kommen beide Gruppen freitags wie samstags zusammen, doch die Gesamtfahrstrecke unterscheidet sich vor- wie nachmittags: Fahren die „Genießer“ am Freitag insgesamt um die 70 bis 80 Kilometer, so stehen für die „Sportlichen“ um die 150 km im Roadbook. Und ähnlich verhält es sich am Samstag. 
 

Für die „Sportlichen“ wird eventuell sogar eine Prüfung auf einer gesperrten ehemaligen Bergrennstrecke anstehen – allerdings wird dies kein Wettbewerb auf Bestzeit sein, so viel ist sicher. 
 

Pokale für Gesamt- und Klassensieg werden beim festlichen Abschlussmenu am Samstagabend nur für die Sportlichen vergeben, wer also „für Metall fährt“, der sollte auch dementsprechend buchen. 
 

Der Festabend am Samstag findet in zwei gekoppelten großen Sälen statt, für gute Unterhaltung wird jene Kapelle sorgen, die schon zum 25-jährigen Jubiläum der JAG in Bad Sassendorf aufspielt, getreu dem Motto: Was gut ist, darf wieder kommen. 
 

Die Anmeldeunterlagen finden Sie « hier ». Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt das vierköpfige Organisationsteam ein frühzeitges Melden, denn die Plätze werden nach Eingang berücksichtigt. Wie sagte einst Gorbatschow? Wer zu spät kommt... 
 

Wir sehen uns in Bad Driburg.


 
Impressionen
 Gräflicher Park, Hotel & Spa" in Bad Driburg (www.graeflicher-park.de)
 
 Ruheraum Kamin Rotes Zimmer

 Zimmer Droste EOscars Bar