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JAG - Jahrestreffen 2007 Bad Wildungen / Hessen

Für alle die nicht dabei sein konnten: Schade, bei durchwachsenem Wetter mit fast gar keinem Regen kam viel Freude, Geselligkeit und vor allem auch Fahrspaß auf. Die Sektion Frankfurt / Rhein-Main und hier fast im Alleingang Mike Riedner als Organisator, hat ein Programm ausgearbeitet, das für ein Jahrestreffen nicht getoppt werden kann und auch nicht werden sollte. Wie sollen wir sonst in zwei Jahren unser 30-jähriges Vereinsjubiläum feiern?

 

FahneDonnerstag erreichten bereits dreiunddreißig der achtundsechzig teilnehmenden Besatzungen das Maritim Hotel. Auf den Zimmern - teilweise sogar mit Fahne dekoriert - fanden wir ein Begrüßungsschreiben sowie einen Teller mit frischen Früchten vor, in den Händen hielten wir ein Präsent des Kasseler Jaguar-Händlers Glinicke Automobile Königstor GmbH & Co KG (www.glinicke.de) sowie der Firma Meguiar’s (www.meguiars.de), Hersteller hochwertiger Pflegemittel rund um das Auto. Als weiteres Highlight des Wochenendes konnten die Teilnehmer an allen vier Tagen die aktuellen Jaguar-Modelle kostenlos Probe fahren. Von hier aus auch ein Dankeschön an die Mitarbeiter beider Firmen, die mit Rat und Tat zur Verfügung standen und hier vor allem an die beiden Herren des Verkaufspersonals des Jaguar-Händlers, die für uns ihr gesamtes Wochenende opferten. Abends dann wie üblich das gemeinsame Abendessen mit gemütlichem Beisammensein

 

Freitag wurde wahnsinnig früh gestartet: 09.00 Uhr! Das Bett war bei einigen Hotelbarbesuchern noch nicht einmal richtig warm gelegen. Die erste Etappe führte uns auf Umwegen zur Edertalsperre mit Besuch des Sperrmauermuseums. Hier wird im wesentlichen die Zerstörung des Staudamms im 2. Weltkrieg dokumentiert. Dieses Museum zeichnet sich auch dadurch aus, dass es alle direkt oder indirekt vor, während und nach der Zerstörung des Staudammes Beteiligten einbezieht, wie zum Beispiel die Anwohner, ansässige deutsche und ausländische Zwangsarbeiter, deutsches und englisches Militär etc..


150 Stufen abwärts bis an den Fuß der Staumauer zum Museum zu gehen war ein Kinderspiel. Die Exponate des Museums unter fachkundiger Erklärung waren sehenswert – und dann kam der Aufstieg! Raucher schworen im 10-Stufen-Rhythmus den Ausstieg aus dem Laster, die Nichtraucher quälten sich aber nicht weniger keuchend nach oben. Trotzdem, hin und wieder sah man auch ein lächelndes Gesicht ankommen. Ich unterstelle einfach, dass hier tagelang vorher heimlich geübt wurde! Das nennt man dann Heimvorteil.

Bad Wildungen 

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Ein Buffet auf Schloss Waldeck, Bootsfahrt auf dem Edersee und schließlich die Rückfahrt nach Bad Wildungen rundeten das Tagesprogramm ab.

 

Es ist bekannt, dass Mike Riedner vielfältige Verbindungen im motorsportlichen Bereich hat. Es war ihm gelungen, sozusagen als Kontrastprogramm, 5.000 Harley-Fahrer zu mobilisieren, die ein paar Kilometer weit weg von uns ihr Treffen feierten und stellenweise wie Hummeln um uns herum schwirrten. Ein besonders ins Auge fallendes „Custom Bike“ werden Sie auf einem Foto am Ende dieses Artikels bewundern können.

 

Samstag war Start um 09.30 im Minutenabstand, beginnend mit der Startnummer 1 und so weiter. Das Procedere war uns am Abend vorher genau erklärt worden. Jeder konnte sich also seine Startzeit selber ausrechnen. Genial ausgedacht von Mike, auch, um das Starterfeld nach den Anweisungen des Regierungspräsidenten Kassel getrennt zu halten. Leider wollte aber jeder Teilnehmer genau pünktlich sein, keiner wollte zu spät kommen, und so starteten alle Fahrzeuge zur gleichen Zeit den Motor. Die Folge?, die Alarmanlage der Tiefgaragenlüftung verkündete Luftverpestung. Das Hotelpersonal befahl Motor aus – und so war die schöne Reihenfolge der Startzeit vergessen. Wer schon draußen war, der wurde von Mike gebrieft und losgeschickt. Kaum hatte die Lüftungsanlage genügend Frischluft in den Garagentrakt reingepustet, kamen weitere Fahrzeuge schwarmartig an die Oberfläche. Dennoch waren letztendlich alle noch pünktlich gestartet, aber eben in wilder Reihenfolge. Zwischenziel des Tages war der Themenpark „Kohle & Energie im Freilichtmuseum Borken“ (2006 Museum des Jahres in Hessen und Thüringen; www.webmuseen.de) mit anschließendem Lunch. Unsere Teilnehmer aus dem Rheinland sind zwar durch die ortsansässige Braunkohlenförderung mit den riesigen Tagebaugruben verwöhnt, aber die sachkundige Führung wusste auch deren Interesse zu wecken.

 

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Von hier aus ging es in großer Schleife zurück zum Maritim Hotel. Alle Teilnehmer kamen pünktlich an, obwohl ein Fahrzeug unterwegs Probleme mit der Kupplungshydraulik hatte. Man half sich und wechselte einfach die "Liga". Hier der Beweis dafür.

 

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Zu unserer großen Freude war der Hoteldirektor damit einverstanden, dass wir nach der Tagesfahrt unsere Pretiosen auf der Rasenfläche vor dem Hoteleingang „platzierten“ (Sie wissen ja, bei dem schlichten Wort „parken“ fühlt sich ein Jaguar beleidigt!). Man beachte bei Durchsicht der Fotos auch unsere zwei großen JAG-Fahnen, die an allen 4 Tagen vom Flaggenmast aus ein freundliches "Hier sind wir" signalisierten (auf dem Foto extra herabgelassen, damit die Fahne auch gänzlich auf das Foto kam, denn auch Fahnen haben eine Seele).

 

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Im Festsaal des Hotels wurde abends bei dezenter Life-Musik das Tischgespräch gepflegt, immer wieder unterbrochen von den verschiedenen Gängen des Dinners sowie der Preisverleihung für die jeweiligen Sieger der Tagesfahrt. Es war ein angemessener Ausklang eines gelungenen Wochenendes.

 

Abschließend noch ein paar Worte zur Statistik. Es waren Mitglieder aus 15 Sektionen und vier verschiedenen Nationen angereist, ebenso zehn Damen und Herren des Erweiterten Vorstandes (Sektionsleiter und Typ-Referenten), sechs ehemalige Präsidenten bzw. Vorstandsmitglieder unserer JAG, der Präsident des Jaguar Drivers Club Switzerland, Dr. Christian Jenny mit seinem Lister-Jaguar und last but not least der komplette aktive Vorstand unserer JAG.

 

HG Niehues